23.10.2020 Felix Meyer + Erik Manouz

Bilder: Maxim Schulz
Text: www.deutschlandfunk.de

Poetische Bilder für politische BotschaftenAuf der Straße spielt er schon seit geraumer Zeit nicht mehr, aber ein bisschen Straße ist immer noch in der Musik von Felix Meyer zu hören. Mit Erik Manouz an Gitarre, Gesang und Percussion bewegt er sich zwischen Chanson und Folk. Dazu gesellt sich immer auch eine gehörige Portion Pop. Seine gesellschaftskritischen Gedanken kommen gefälliger, aber nicht reduzierter daher.Der Sänger und Autor appelliert an das Gefühl, und gleichzeitig fordert er von allen mehr Mut. Doch statt vordergründig zu agitieren, findet Felix Meyer für seine Gedanken poetische Bilder, die er mal melancholisch, mal aufrüttelnd ins Mikrofon singt. Ihn begleiten die Multiinstrumentalisten Erik Manouz und Johannes Bigge.„Ich weiß nicht genau, was man mit Musik in die Welt hinausposaunen kann, aber wenn es vielleicht etwas gibt, was da draußen Menschen erreichen kann, dann ist es sowas wie Mitmenschlichkeit, Liebe oder Fantasie“. Nicht von ungefähr wählt Felix Meyer für seine gesellschaftskritischen Texte statt nüchterner Worte poetische Bilder. „Ich habe Fotographie studiert und mich lange mit Bildern beschäftigt und auch ganz ähnliche Themen in der Fotographie behandelt. Ein Journalist nannte unsere Musik mal ‚dokumentarische Popmusik‘ und ich finde das bringt es ganz schön auf den Punkt. Es soll nicht explizit sein, es soll Platz lassen diese Bilder, die da kreiert werden, selber auszumalen, mit seinem eigenen Leben in Verbindung zu bringen. 

23.10.2020 Lüül – Chanson Liedermacherkunst wüst, unverrückbar romantisch

Bilder: Lüül
Text: Kubon

Lüül mit Songs übers Ankommen , Gehen , Verzweifeln und Lieben. Das wollten wir unbedingt noch mal erleben und freuen uns Euch diesen deutsch poetischen Doppelabend zu präsentieren.

Als Banjospieler der 17 Hippies, aber nicht nur als solcher, hat Lüül mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Mit Lüül lernt man die Welt kennen. Mit seiner rauen Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt eine neue Moritat zu berichten hat. Ob als Rocker, Tango-Spieler, als Polka-Hannes, balladesker Frauen-Freund, Lagerfeuer-Romantiker, als Dub-Rastafari oder Weltmusik-Exot – immer versprüht er eine Prise trockenen Humors, immer wieder erweist er sich als schräger Poet. Alles groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt.

www.luul.de